Ein bisschen austoben statt mit Frau und Kind im Auto zu den Schwiegereltern nach Dachau mitzufahren. Meine ausladende Runde war dann doch happiger als gedacht. Gerade Starnberg bis Eichenau ist nicht lohnend, eine Menge nervig dicht und schnell überholender Autos. Ab Eichenau dann schön auf Radwegen und an der Amper entlang. Vorher bis Starnberg über den Forstenrieder Forst mit seinen momentan sehr zutraulichen Wildschweinen.
Sonntag, 30. September 2007
Dachau über Starnberg/Eichenau (Bike)
Ein bisschen austoben statt mit Frau und Kind im Auto zu den Schwiegereltern nach Dachau mitzufahren. Meine ausladende Runde war dann doch happiger als gedacht. Gerade Starnberg bis Eichenau ist nicht lohnend, eine Menge nervig dicht und schnell überholender Autos. Ab Eichenau dann schön auf Radwegen und an der Amper entlang. Vorher bis Starnberg über den Forstenrieder Forst mit seinen momentan sehr zutraulichen Wildschweinen.
Sonntag, 23. September 2007
Zwiesel (Familienbergtour)



Tourdaten: Höhendifferenz 700m, Gesamtzeit 4:00hDas Wetter war genau ein Zwieselwetter, darum trotz späten Aufbruchs und vorauseilender Parkplatzsorge diese Entscheidung. Parkplatzsorge war berechtigt, so hab ich die Situation unter der Waldherralm noch nie erlebt. Später stellten wir fest, dass ausser dem Traumwetter wohl auch eine Bergmesse am Blombergkreuz ihren Anteil daran hatte. Schöne Tour, Merlin sehr angentan und angenehm, keine grossen Klagen (ausser beim Wiedereinstieg nach der langen Gipfelrast). Viele Kühe gestreichelt, auch Merlin. Runter wieder in Rundtour über den schönen einsamen Weg an der Gassenhoferalm vorbei.
Leider hatten wir beide die Kamera vergessen, deshalb können wir nur Handy-Bilder bieten.
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Samstag, 22. September 2007
Wolfratshausenrunde (Bike)
Tourdaten: 50km, Höhendifferenz 303m
Übliche Runde hin über Schäfftlarn, linke Isarseite, Strasse, zurück über rechte Isarseite, Isarradweg, Grünwald. Beim Baumarkt in Wolfratshausen Helm liegengelassen, erst 1km später bemerkt.
Übliche Runde hin über Schäfftlarn, linke Isarseite, Strasse, zurück über rechte Isarseite, Isarradweg, Grünwald. Beim Baumarkt in Wolfratshausen Helm liegengelassen, erst 1km später bemerkt.
Sonntag, 16. September 2007
Galgenwurfsattel (Bike)

Wieder vom Kochelseecamping gestartet, im Gegensatz zum letzten Jahr bei Sonne. Sofort war der Toureneindruck ein völlig anderer als im August '06 bei strömendem Regen. Aber dafür waren auch krasse Menschenhorden an diesem Tag im Gebirge unterwegs, noch nie erlebter Parkwahnsinn die Kesselbergstrasse hoch. Vielen fällt offensichtlich nichts anderes als der Herzogstand ein, sobald der Münchner Grossraum den "Bergherbst" einläutet.
Ab Niedernach dann in totaler Einsamkeit nach herrlichem Walchenseepanorama über den Galgenwurfsattel, erst auf der Mautstrasse nach Vorderriss wieder Menschen. Nach Überquerung der Isar in der Nähe des Sylvenstein-Stausee wird die Tour ein bisschen anspruchsvoller: Erst ist der Weg nicht ganz einfach zu finden, dann eine fiese Tragestrecke über etwa 100hm den Berg hoch. Kurzweilige Abfahrt in die Jachenau, und an diesem Tag dann ab Niedernach "Fussgängerzone" am Walchenseeufer. Erstmalig musste ich bei der Kesselbergabfahrt Autos und sogar Motorräder überholen.
In erster Linie ging es mir bei der Wiederholung der Galgenwurfsattel Tour diesmal um einen realen Test meines frisch aufgemöbelten Bikes. Neue Bikeschuhe erforderten neue Pedalplatten, diese wiederum neue Pedale, da die zu den bisherigen Pedalen zugehörigen nicht mehr zu bekommen sind. Die Bikeschuhe waren notwendig weil einer der alten inzwischen gebrochen war. Ich hab sie gleich mitbestellt mit meinem neuen Laufradsatz, der notwendig wurde , weil ich vorne unbedingt auf Scheibenbremse umrüsten wollte. Dies um die Sicherheit beim Bergabfahren zu steigern, denn hier wurden die Felgen oft bedrohlich heiss für den Schlauch und die Bremswirkung liess plötzlich rapide nach. Zur Montage der Bremsscheibe brauchte ich natürlich einen neuen Laufradsatz und hab gleich etwas anständiges gekauft. Erst recht bei der neuen Federgabel, die fällig war, weil die alte noch keine Bremssockelaufnahme für Scheibenbremsen hatte. Da die hydraulische Scheibenbremse natürlich einen speziellen Bremsgriff erfordert brauchte ich ebenfalls einen neuen Schalthebel, denn bisher hatte ich beidseitig kombinierte Hebel.
Alles in allem war es neben viel Arbeit auch sehr teuer. Beim nächsten Mal bin ich klüger und kauf mir gleich ein komplettes Top-Bike für den Preis und demontiere von dort die Einzelkomponenten. Was hat der Umbau gebracht? Gut, man merkt nicht jeden Euro Unterschied beim Fahren. Aber das Bike fühlt sich jetzt besser und sicherer an und vor allem macht das Rumgeschraube und das lückenlose Verstehen der Technik tierischen Spass.
Samstag, 8. September 2007
Chaurionde (Bike & Bergsteigen)
Zum Abschluss der Savoyen Woche wollten wir es uns noch einmal richtig geben. Aus unserem Feriendomizil starteten wir bei dickem Nebel mit Bike und fuhren wieder bis kurz vor das Col de Tamié (übrigens auch ein Tour de France Pass). Dort parkten wir die Räder und stiegen zum Col du Haut du four auf, immer im dichten Nebel, der sich just am Col dann endlich stellenweise lichtete. Trotzdem suchten wir, nach der Rast am Col, einige Zeit nach dem Weg zum Col du Drizon. Beide mogelten wir uns im Endeffekt an verschiedenen Stellen über heikle Steilhänge weglos zum Grat hoch.
Am Col angekommen sahen wir unter uns wieder das Chalet du Drizon, an dem wir einige Tage vorher Rast gemacht hatten und umgekehrt waren (da sind wir aber mit dem Auto auf das Col de Tamié gefahren und über einen anderen Weg aufgestiegen). Jetzt ging es flott weiter, erst auf breitem Grasrücken dann auf steilem Grat, bis zum Gipfel des Chaurionde. Oben waren wir, trotz für uns satter Höhenleistung, noch erstaunlich fit, aber es gab ja auch noch gut 2000 Höhenmeter Abstieg zu bewältigen. Die Anfangs geschlossene Wolkendecke bis etwa 1500m bescherte dem umgebenden Bergland eine beeindruckende Bühne auf der Dramatik und Schönheit gespielt wurden.
Der Abstieg zog sich natürlich hin, wir gingen ab dem Chalet du Drizon wieder den selben Weg wie ein paar Tage zuvor und hofften eine verlorene Sonnenbrille zu finden. Kurz vor dem Kloster ging es dann deutlich westlich weiter durch den Wald bis zu der Stelle wo wir unsere Fahrräder deponiert hatten. Diese Querung sollte nochmal satt bergauf führen, so dass unsere Sorge ob und wie wir noch auf die magischen 2000 Höhenmeter kommen völlig unbegründet war.
Schliesslich bei den Rädern angekommen hatten wir genau 1999m aufsummiert und der Rest ergab sich bei Bike Gegensteigungen. Mit Freude und neuem Elan genossen wir die Abfahrt vom Pass. Eine grosse, erlebnisreiche und tief befriedigende Tourenkombination, ein würdiger Abschluss einer super Bergwoche. Danke an Laure und ihre Familie für die Gastfreundschaft und das perfekte Ambiente!
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