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Sonntag, 12. Oktober 2008

Heimgarten (Bike & Bergsteigen)

Tourdaten: Heimgarten 1790m, Höhendifferenz 1200m, davon Bike 800m, Bike-Strecke 27Km, Gesamtzeit 4h, Aufstieg Bike 1:50h, Aufstieg zu Fuss 0:45h, Abstieg/Abfahrt 1:00h

An einem Traumtag im Herbst, den auch andere erkannten, nicht zuletzt durch den Aufruf der Boulevardpresse ("Dieses Wochenende auf die Berge!"), fanden sich die Menschen auf den Voralpen ein und vorab auf den Verkehrswegen dorthin. Schätzungsweise alle, die gehen können, zumindest die aus dem Münchner Umland.

Für mich kam, gerade wegen spätem Aufbruch daheim, nur ein strategisch günstiger Aufstieg in Frage. Das Gipfelgewusel würde ich dann schon auf mich nehmen. Stau genau ab der Ausfahrt Eschenlohe, ideal! Geparkt und die alte Strecke rein ins Eschenlainetal. Nach einiger Zeit dann links Richtung Heimgarten, Maximiliansweg, mitunter steil und ausdauernd hoch bis zum Materialumladeplatz der Heimgartenhütte. Hier ein netter Text auf einer Tafel des Hüttenwirtes, Fahrzeuge, auch Bikes, abzustellen und zu Fuss weiterzugehen. Keine Spur von feindseeliger Aggression gegen Biker, wie bei Moser beschrieben.

Zu Fuss weiter über den Latschenkamm stetig bis zu Hütte und Gipfel. Erst ab hier kamen dann die erwarteten Menschenmassen, vorher war ich so gut wie allein. Denn zu den tatsächlich Aufgestiegenen kommen oben natürlich die Herzogstand-Seilbahnfahrer, die originellerweise den Grat zum Heimgarten gehen und dann zum Walchensee absteigen. Bei der Hütte dementsprechend anstellbedingt ca. eine Stunde Wartezeit auf ein Weissbier. Darauf hab ich natürlich verzichtet, trotzdem aber eine Rast bei traumhafter Fernsicht eingelegt.

Abstieg und Abfahrt über die selbe Route dann in weniger als einer Stunde. Herrliche, grösstenteils einsame Route auf einen der Münchner Hausberge schlechthin. Optimale Bike & Hike Tour!

Montag, 12. Mai 2008

Hirschhörnlkopf (Bike & Bergsteigen)

Tourdaten: Hirschhörnlkopf 1514m, Höhendifferenz 1018m (gesamt), Bike-Strecke 13km, Gesamtzeit 4:00h

Erstes Kochelseecamping dieses Jahr, Platz bedingt durch Pfingsten sehr belebt. Besuch der Schwiegereltern, Grillen. Anderntags Start am Camping, auf Strasse bis Fa. Dorst, dann übliche Auffahrt zur Kotalm. Schon oft gemacht aber Anstrengung nachher immer wieder verdrängt, auch diesmal gedacht: "Heilige Mutter, was für ein Hammer!" Besonders die letzten 70hm nach der Abzweigung zur Kotalm sind bekanntermaßen hart.

Dort Bike geparkt und zu Fuss ostwärts den AV-Weg zum Gipfel (noch 380hm), trotz Traumwetter und Pfingsten bis Pfundalm total einsam, dann einige Leute, die wohl von der Jachenauer Seite kommen. Abstieg / Abfahrt über die selbe Strecke, wobei ich vom Gipfel direkt nach S steil durch den Wald abgestiegen bin und so die Schleife über die Pfundalm gespart habe. Super Tour, in der Kombination heute als einziger unterwegs.

Samstag, 8. September 2007

Chaurionde (Bike & Bergsteigen)

Tourdaten: Chaurionde 2173m, Höhendifferenz 2023m, Gesamtzeit 8:15

Zum Abschluss der Savoyen Woche wollten wir es uns noch einmal richtig geben. Aus unserem Feriendomizil starteten wir bei dickem Nebel mit Bike und fuhren wieder bis kurz vor das
Col de Tamié (übrigens auch ein Tour de France Pass). Dort parkten wir die Räder und stiegen zum Col du Haut du four auf, immer im dichten Nebel, der sich just am Col dann endlich stellenweise lichtete. Trotzdem suchten wir, nach der Rast am Col, einige Zeit nach dem Weg zum Col du Drizon. Beide mogelten wir uns im Endeffekt an verschiedenen Stellen über heikle Steilhänge weglos zum Grat hoch.

Am Col angekommen sahen wir unter uns wieder das Chalet du Drizon, an dem wir einige Tage vorher Rast gemacht hatten und umgekehrt waren (da sind wir aber mit dem Auto auf das Col de Tamié gefahren und über einen anderen Weg aufgestiegen). Jetzt ging es flott weiter, erst auf breitem Grasrücken dann auf steilem Grat, bis zum Gipfel des Chaurionde. Oben waren wir, trotz für uns satter Höhenleistung, noch erstaunlich fit, aber es gab ja auch noch gut 2000 Höhenmeter Abstieg zu bewältigen. Die Anfangs geschlossene Wolkendecke bis etwa 1500m bescherte dem umgebenden Bergland eine beeindruckende Bühne auf der Dramatik und Schönheit gespielt wurden.

Der Abstieg zog sich natürlich hin, wir gingen ab dem Chalet du Drizon wieder den selben Weg wie ein paar Tage zuvor und hofften eine verlorene Sonnenbrille zu finden. Kurz vor dem Kloster ging es dann deutlich westlich weiter durch den Wald bis zu der Stelle wo wir unsere Fahrräder deponiert hatten. Diese Querung sollte nochmal satt bergauf führen, so dass unsere Sorge ob und wie wir noch auf die magischen 2000 Höhenmeter kommen völlig unbegründet war.

Schliesslich bei den Rädern angekommen hatten wir genau 1999m aufsummiert und der Rest ergab sich bei Bike Gegensteigungen. Mit Freude und neuem Elan genossen wir die Abfahrt vom Pass. Eine grosse, erlebnisreiche und tief befriedigende Tourenkombination, ein würdiger Abschluss einer super Bergwoche. Danke an Laure und ihre Familie für die Gastfreundschaft und das perfekte Ambiente!

Donnerstag, 6. September 2007

Belle Etoile (Bike & Bergsteigen)

Tourdaten: Belle Etoile 1842m, Höhendifferenz 1603m, Gesamtzeit 6:15h

Nachdem wir am ersten Abend des Urlaubs noch schnell zum Croix de Périllet aufgestiegen waren, aber den Gipfel nicht mehr machen konnten, wollten wir diesen nachholen und zwar gleich richtig. So sind wir, quasi "by fair means", von zuhause mit dem Bike losgefahren, nach Erreichen des Passes Col de Tamié noch soweit es ging die Forststrasse mit dem Rad weiter und dann über einen kleinen, sehr steilen Steig bis zum Croix de Périllet aufgestiegen. Von da glaubt man dem Gipfel der Belle Etoile schon zum Greifen nah zu sein, ist dann aber doch noch etwa 20 min auf dem Grat unterwegs. Oben eine unglaubliche Rundsicht und die Identifizierung der Berge erleichtert durch eine historische Rundumtafel des Touring Club de France von 1913.

Nach einer Gipfelrast, immerhin steckten uns schon gut 1500hm in den Knochen, gingen wir nicht den direkten Weg zurück sondern hängten noch die stellenweise etwas heikle Gratüberschreitung Richtung Nordosten bis zum Col de l´Alpette dran. Danach dann kam eine grosse Querung um den Berg, teilweise auch wieder nach oben bis wir im traumhaft gelegenen Chalet Marnogui Rast machten und einen kleinen Kaffee mit Blick auf den Lac d'Annecy genossen. Im Anschluss Abstieg zu den Fahrrädern und in abwechslungsreicher Abfahrt über Mercury zurück zum Feriendomizil. Grosse Unternehmung, anstrengend aber überaus lohnend.

Sonntag, 19. August 2007

Rabenkopfrunde (Bike & Bergsteigen)

Tourdaten: Rabenkopf 1559m, Höhendifferenz 1140m, Strecke 38km, Gesamtzeit 4:00h, davon reine Bike-Fahrzeit 2:40

Nachdem mir die Mosertouren auch im weiteren Umfeld des Kochel- und Walchensee inzwischen ausgegangen sind, stellte ich mir beim Familiencamping dieses Wochenende kurzfristig eine eigene Runde zusammen. Ich fuhr zunächst bei der Fa. Dorst den Forstweg zur Kotalm hoch, eine gar nicht mal so wenig anstrengende Sache, hatte ich inzwischen wohl völlig verklärt. Kurz vor der Kotalm links weg Richtung Staffelalm. Was ich aus irgendeinem Grund als Forstweg in Erinnerung hatte enpuppte sich als für Fahrräder verbotener Trail mit einzelnen Stufen und letztlich als handfeste Tragestrecke. Schliesslich bei der Staffelalm angekommen, sperrte ich mein Bike ab und dachte mir, schnell mal auf den Rabenkopf hochzugehen, wenn ich schon da bin. Ich war ja vor kurzem erst mit der Familie hier.

Vom Gipfel ging ich aber dann nicht den selben Weg zurück, sondern über den Westgrat zur Bergwachthütte runter, da hatte mich letztens gewurmt, dass wir nicht wenigstens einmal diesen Weg genommen hatten. Nett, die kleine Klettersteigeinlage, schönes Panorama und ganz klar empfielt es sich, diesen Weg nach oben und den direkt zur Staffelalm dann nach unten zu nehmen wenn man zu Fuss unterwegs ist. Von der Bergwachthütte musste ich dann in meinem Fall natürlich wieder den weiten Bogen zurück zur Staffelalm ziehen, was ich für die kurzweilige Variante gerne in Kauf nahm.

Buttermilch auf der Staffelalm und das Wetter sichtbar von Westen schlechter werdend, dunkle Wolken. Zunächst hatte ich mir überlegt, noch die Benediktenwand anzuschliessen, aber daraus wurde nun nichts mehr. Ich packte meine Sachen und fuhr zügig nach Jachenau ab. Schöner Forstweg, aber auch happig, so erklären sich die ganzen Schieber vor der Staffelalm wohl. In Jachenau bietet sich der Weg durch den Wald nach Sachenbach über die Fieberkapelle an, ich habe diese Variante aber schon so oft gemacht, dass ich es vorzog, mal die Mautstrasse nach Niedernach zu probieren.

Dann, bei aufkommendem Gewitterwind und sehr dunklen Wolken direkt am Walchenseeufer entlang bis Urfeld. Über die Kesselbergstrasse wieder runter zum Kochelsee, wo ich fast zeitgleich mit dem Regen am Camping eintraf. Super Runde, absolut zu empfehlen! Besonders dann, wenn nicht nur Bike, sondern auch ein bisschen Bergsteigen mit schönem Gipfel dazukommen soll.

Samstag, 23. Juni 2007

Benediktenwand (Bike & Bergsteigen)

Tourdaten: Benediktenwand 1801m, Höhendifferenz 1410m (hier), Gesamtzeit: 5:30h

Nach unsicherem Mischwetter mittags um 12 Uhr doch noch losgefahren, Start in Benediktbeuern (Alpenwarmbad) dann um kurz vor 13:00. Maximiliansweg geplant, wenn auch unsicher, weil es noch vor kurzem geregnet hatte. Aber ich wollte nicht mehr in die Situation kommen, oben in der Wand zu sein und nicht entsprechend ausgerüstet zu sein, deswegen Gurt und Seil dabei für die Selbstsicherung an der Schlüsselstelle.

Zügig mit Bike zur Materialseilbahn, dann rastlos an der Tutzinger Hütte vorbei und hoch in die Wand. Ich nahm mir vor, soweit zu gehen, wie ich es sicher genug fand und dann umzudrehen. Dass die Wand nach den Regenfällen zu heikel war, war eigentlich klar, selbst der Fels hatte noch dunkle Zeichnungen. Bis etwa zum Beginn der Rippe ging ich, also halbe Wandhöhe, dann beschloss ich umzukehren. Mit einigem Stolz, dass ich mir diese Option erlauben konnte. Ab der Rippe war das Schrofengelände bei dieser Nässe zu heikel, der Fels an der Schlüsselstelle war mit Sicherheit nass und glitschig.

Ich stieg bis zu den Gedenktafeln zurück und querte dann wenig lohnenswert durch die Sträucher zum Ostanstieg. Ab da dann den üblichen Weg zum Gipfel, wo dunkle Gewitterwolken aufzogen, dann schnell wieder über den Westanstieg runter zur Tutzinger Hütte und ohne Rast zum Bike und ins Tal. Trotz Samstag war, wohl wegen des Wetters, unüblich wenig los am Berg. Eine schöne Erfahrung auch, dass so eine grosse Runde selbst bei mittäglichem Aufbruch noch geht.

Samstag, 9. Juni 2007

Simetsberg (Bike & Bergsteigen)

Tourdaten: Simetsberg 1836m, Höhendifferenz 1360m, Gesamtzeit 6:00h davon Bike 3:00h, Bikestrecke 47km

Den Simetsberg hab ich am Donnerstag von der Hohe Kisten Strecke aus gesehen (Hohe Kisten auf dem zweiten Bild von unten, Teile der Forststrasse gut im unteren Bilddrittel zu erkennen) und fand seine Exponiertheit beeindruckend. Deshalb war schnell klar, dass ich das Familiencamping am Kochelsee nutzen will um ihn mal aus der Nähe anzuschaun.

Vom Kochelsee über die Kesselbergstrasse hoch zum Walchensee, am Westufer entlang bis Einsiedl, dann die übliche Forststrasse ins Eschenlainetal. Abzweigung nach links Richtung Simetsberg, von da noch ein grosses Stück auf Forststrasse, teils steil bergauf. Irgendwann kommt eine auffällige Abzweigung nach rechts, unbeschildert, kurz nach der Überquerung des Erzgraben, einige hundert Meter danach endet der Forstweg bei einer Jagdhütte. Ab hier noch ein Stück weiter, bis es keinen Spass mehr macht und sowieso der Wanderweg kreuzt, dann Bikedepo und zu Fuss weiter bis zum Gipfel.

Noch nie so ein Insektenaufkommen wie am Simetsberg erlebt, ständig umkreist von zig Fliegen, überall Ameisenhügel, weiterhin Schmetterlinge. Aussicht genial, allerdings schwül und deshalb trüb. Aber bei klarem Wetter bietet der Simetsberg ein herausragendes Panorama. Ausserdem ist der Berg wenig begangen, ganz im Gegensatz zum benachbarten Heimgarten und Herzogstand, vermutlich auch weil weder bewirtschaftete Hütten noch Steighilfen vorhanden sind. Ausserdem ist der Anstieg schon relativ lang.

Runter bin ich über den Anstiegsweg und hab danach noch die Walchenseeumrundung drangehängt. Allzuviel los war nicht, trotz schwülem Wetter und Samstag, aber es war wohl kein Idealwetter, deswegen ging auch der "verbotene" Trail direkt am Ufer nach Sachenbach. Nach Abfahrt über die Kesselbergstrasse zurück bei den Lieben am Kochelsee sofort in selbigem erfrischt.

Nachtrag: Es wurde eine neue Forststrasse ausgebaut, so dass man noch höher per Bike kommt. Ich hab diese später zu Fuss überquert und deswegen nochmal recherchiert: Noch nicht rechts abzweigen zur Jagdhütte sondern gerade aus weiter bis zu "Rast" bzw. "Walchensee-Aussicht" (Moser 1/31, Pt. 8), 1207m, hier rechts Richtung Neugläger Alm. Nach einigem Anstieg, evtl. bei einer Hütte ("H" auf der Karte), müsste dann ein neu ausgebauter Forstweg rechts nach Norden abzweigen. Diesem folgen bis der Wanderweg aus Wallgau Richtung Gipfel links abzweigt oder, noch später, der Wanderweg aus Einsiedl kreuzt, ca. 1360m.

Donnerstag, 7. Juni 2007

Hohe Kisten (Bike & Bergsteigen)

Tourdaten: Hohe Kisten 1922m, Höhendifferenz 1300m, Bikestrecke 30km, Gesamtzeit 4:00h, siehe auch Moser 2/31

Vormittags daheim losgefahren mit der Idee, schnell nach Eschenlohe zu kommen, alles andere bei Feiertag und schönstem Wetter um 10:00 Uhr sicher bereits zugestaut. Genauso wars, Garmisch Rückstau genau ab Ausfahrt Eschenlohe, optimal. Dann gerade noch durch die Fronleichnamsabsperrungen zur Parkstelle gehuscht.

Dass es steil und hart ist wusste ich noch von den zwei letzten Malen, trotzdem war ich wieder überrascht, wie sehr man diesen Aspekt der Mühe in der Erinnerung verklärt. Die Bike Strecke hat immerhin 1100hm, ohne grosse Erholungsphasen. Trotz gefühlt guter Kondition bin ich, im ersten Gang mit 4km/h bei geschätzten 20% Steigung fahrend, überholt worden von 2 Freaks im Wiegeschritt, gut doppelt so schnell. Unglaublich, was manche drauf haben. Tröste mich mit der Vorstellung, dass das sicher Wettkampffahrer sind.

Bei der Kuhalm das Bike abgestellt und dann hoch zum Gipfel, der genau in meinem Zeitfenster von dunklen Wolken umzogen wurde. Überraschend steil, zur Seite nach Eschenlohe senkrechte Abbrüche. Kurze Pause, hatte nur zwei Müsliriegel und 0,75l Saftschorle dabei, beides war schon weg, dann runter und den langen Downhill nach Eschenlohe.

Meine Semislicks sind hier alles andere als optimal, 4bar Reifendruck auch schlecht. Und als ich meine Federgabel verstellen will, sehe ich, dass beide Befestigungsschrauben fehlen, also der rechte Gabelteil gar nicht befestigt ist.

Schönes Erlebnis, die alternative Moser Abfahrt um den Simmetsberg kenne ich vom letzten Mal, ist schön wegen dem Abschluss Eschenlainetal, die Trails dorthin sind aber wenig lohnend für meinen Geschmack. Weitere Möglichkeiten stecken im Grat Richtung Krottenkopf bis zum Wank.

Montag, 30. April 2007

Herzogstand (Bike & Bergsteigen)

Tourdaten: Herzogstand 1675m, Höhendifferenz 1230m, ca. 22km (Bike), ca. 4:30h inkl. Rast. Moser Tour 1/36, zusätzlich Start beim Kochelseecamping statt Urfeld, zusätzlich Gipfel.

Dauerhafter Aufstieg, sehr steil (teils 25%), 2 mal über der (meiner) Grenze des Fahrbaren (Grip, Abheben Vorderrad).

Übernachtung am Kochelseecamping, traumhafter Stellplatz direkt am Wasser. Anderntags erstaunlich fittes Gefühl, bis Gipfel ohne merkliche Erschöpfung. Ab Herzogstandhaus üblicher Seilbahnzirkus, selbst an einem Werktag der Horror. Aber wenigstens hab ich jetzt diesen beim Münchner offensichtlich so beliebten Zapf auch mal gemacht. Abfahrt sehr hart durch starkes Dauerbremsen bei stets sehr holprigem Untergrund. Dann der lt. Moser so ultimativ schöne Trail über den Pionierweg. Teils nur 20cm breiter, wurzeldurchsetzter Steig, daneben Abgrund. Angeblich fast komplett fahrbar, nicht jedoch für mich. Einiges an Schiebe- und Tragepassagen. Insgesamt satte Tour, traumhafte Tiefblicke auf Kochel-, Walchensee und Umgebung. Bestes Wetter aber leider trüb in der Fernsicht.