Donnerstag, 31. Juli 2008

Schutzhaus Neubau (Bergsteigen)

Tourdaten: Neubauhütte (2175m), Höhendifferenz 625m, Gesamtzeit ca. 2h

Auftakt der jährlichen Kollegenbergtour in der Goldberggruppe der Hohen Tauern. Anfahrt über Salzburg, Rauris, Parken in Kolm-Saigurn, Lenzanger auf 1550m. Hier happige 9 Euro Maut pro PKW, es empfielt sich vor der Mautstelle kostenlos zu parken und die paar Meter auch noch zu Fuss zurückzulegen.

Aufstieg zur Hütte weit, Hütte selbst (Naturfreunde mit AV-Gegenrecht) sehr neuwertig und schön, sehr gastlich, vorbildliche Bewirtung.

Sonntag, 27. Juli 2008

Söllerpass (Bergsteigen)

Tourdaten: Söllerpass 2211m, Höhendifferenz 1300m, Gesamtzeit 5:30h, inkl. Pausen

Die jährliche Ritualrunde, heute zum ersten Mal seit 15 Jahren ohne Laure. Dafür mit hochsommerlichen Gefühlen und Gerüchen. War es die letzten Jahre immer schon mal sehr heiss, kein Wunder auf der Südseite des Wetterstein, so war es diesmal nach heftigen Gewittern am Vorabend auch noch schwül ohne Ende. Ich hab insgesamt 4 Liter Flüssigkeit zu mir genommen, auf und nach der Tour, entsprechend viel verloren. Kondition war erstaunlich gut, das drohende Gewitter ab Mittag tat ein Übriges, so dass ich, zumal allein, sehr schnell war.

Am Abend zuvor zum Klettererparkplatz in Puitbach gefahren, dort übernachtet und morgens los. Bei der Tour keine Überraschungen, sogar ein paar andere Leute getroffen, zumeist Polen und Holländer, eher aber beim Abstieg, der ja den übliche Meilerhüttenaufstieg von Süden darstellt.

Rast bei der Gedenkstelle, diese unversehrt, allerdings war das Kreuz leicht gekippt. Seltsamerweise oben kein Telefonnetz verfügbar. Dramatische Sinneseindrücke heftige Wolkenüberflutungen des Passes, Öfelekopfes und der Leutascher Dreitorspitze. Meilerhütte habe ich diesmal ausgelassen um nicht zu riskieren ins Gewitter zu kommen.

Sonntag, 6. Juli 2008

Bad Tölz Runde (Bike)

Tourdaten: Höhendifferenz 515m, Bike-Strecke: 105km, Fahrtzeit 4:45h

Runde über Wolfratshausen, Bad Tölz (Isartal-Radweg), Dietramszell, Holzkirchen, Faistenhaar, Harthausen, Baldham.

Aufbruch bei perfektem Sommerwetter und entsprechendem Gefühl, endlich mal auch den gesamtem Isartal-Radweg gefunden, speziell ohne die bisher immer genommene Strassenstrecke bei Geretsried, neu ausgeschildert? Dafür reichlich zusätzliche Höhenmeter, teils wie Forstweg im Gebirge. Kurz vor Bad Tölz dann deftige Gewitterstimmung über den Alpen, kurz danach vom Gewitter erfasst, Regen bis Holzkirchen, dort Pause. Dann bei starker Bewölkung und nur leichtem Regen bis Baldham, hier Geburtstagsfeierlichkeiten.

Insgesamt satte Strecke, besonders schön dabei natürlich wie immer der Abschnitt nach Bad Tölz.

Sonntag, 29. Juni 2008

Fockensteinumrundung (Bike)

Tourdaten: Höhendifferenz 721m, Bike-Strecke: 33,3km, Fahrtzeit 2:30h, Gesamt 3:15h, Moser 1/13

Start am bekannten Idyll am Jachen unter Langeneck, Familie hat sichs da am Fluss nett gemacht. Zurück nach Lenggries mit Bike, dann mit einigem Suchen ins Steinbachtal. Moserbeschreibung eher verwirrend, einfacher ist, sich immer am Steinbach zu halten und ansonsten Richtung Buchstein, Rossstein, Aueralm zu fahren.

Sehr schönes Tal, einsam, Weg wird zum Schluss hin immer schlechter, nach Tragestrecke über steiles Wurzelgelände dann plötzlich die Wiese zur Aueralm, dort Weissbier und schönes Sommergefühl. Für Aueralmverhältnisse nur mässig voll, heisser Tag und EM Finale?

Aufstieg zur Neuhüttenalm, Fockensteingipfel in Griffweite. Nette Querung zum Hirschbergsattel mit moderaten Trial-Passagen, dann die rasante und immer wieder berauschende, lange Abfahrt nach Lenggries.

Sonntag, 22. Juni 2008

Zwiesel (Familienbergtour)

Tourdaten: Zwiesel 1348m, Höhendifferenz 700m, Gesamtzeit 4:30h inkl. Pausen

Die alte Runde, von der Waldherralm hoch über die Schnoader-, runter über die Gassenhofer Alm. Zum ersten mal in einem richtigen Sommer-Hoch! Und so heiss wars hier bei uns noch nie, selbst das leise Lüftchen in Gipfelnähe war wie aus einem Heizlüfter.

Erstaunlich leer schon am Parkplatz und später auch auf dem Gipfel, offensichtlich empfand der fröhliche Münchner Umlandwanderer heute doch mehr eine gewisse Affinität zum Badesee als zur zünftigen Bergfahrt.

Merlin ist jetzt schon gross und erträgt das getragen werden mit sehr viel mehr Geduld als noch vor einem Jahr, singt viel, beschreibt seinem Wauwau-Teddy die Zusammenhänge und will immer wieder stehen bleiben und ins Tal schauen.

Vor allem ist Merlin aber jetzt auch schon reichlich schwer in der Kraxe und ich wäre dankbar wenn er sich jetzt bald fürs selber laufen begeistern könnte. Diesmal ist er dann wenigstens zum Ende der Tour hin auf dem Forstweg gerannt und ich bin erleichtert hinterher"geschwebt".